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Battle Royale – Was macht das Genre so besonders?

Wenn es ein Genre gibt, von welchem man behaupten kann, dass es den Videospielmarkt zurzeit dominiert, dann ist dies definitiv das Battle Royale-Genre. Was vor einigen Jahren so noch gar nicht existierte, ist nun kaum noch wegzudenken. Titel wie PUBG oder Fortnite dominieren den Markt und lassen das Internet heiß laufen. Woher kommt jedoch der plötzliche Hype und was können wir uns vor allem noch von dem Ganzen erwarten?

Zwar existierte das Prinzip des Ganzen schon in zahlreichen Videospielen durch beispielsweise einen Last Man Standing-Modus, in welchem Gamer gegeneinander online spielen können bis nur einer übrig bleibt, jedoch so wie wir es heute kennen, gab es vor 2012 kein wirkliches Battle Royale-Spiel in dem sich mehr als nur 12 Spieler bekämpfen können, bis nur noch einer steht.

Kurz nach Release des Filmes Die Tribute von Panem, welcher sich dem Battle Royale-Konzept bediente erschien ein Modus namens ‘‘Hunger Games‘‘ für Minecraft. Dieser Modus orientiere sich stark am Film und war quasi der erste Battle Royale-Wettkampf in einem Videospiel. Ab hier bestand jedoch noch ein weiter Weg zu dem, was wir von heute gewohnt sind.

Vorreiter für die heutigen Battle Royale-Spiele war definitiv DayZ. Dies war eine Mod für die Kriegssimulation ARMA 2. Hierbei waren zahlreiche Spieler über eine riesige Karte verteilt, welche von Zombies besiedelt wurde. Ziel war es Waffen, Medizin und weiter lebenswichtige Dinge zu sammeln, um am Ende als letzter Überlebender dazustehen. Das Ganze wurde von Brendan Greene alias ‘‘PlayerUnknown‘‘ entwickelt.

Nach der großen Popularität von DayZ nahm Greene deine Stelle als Berater für H1Z1, welches jedoch nur mäßigen Erfolg feiern durfte. In der Ansicht, dass das Genre definitiv etwas bietet und viel für die Zukunft bereit hält verließ er das Team und wechselte zu Bluehole mit welchen er PlayerUnknown’s Battlegrounds entwickelte. Dies durfte sich großer Popularität erfreuen definierte zu dessen Zeit das Genre.

Nicht lange musste man warten und es kam der nächste Hit. Epic Games antwortete mit dem heute wohl beliebtesten und auch meistgespielten Videospiel: Fortnite. Das Spiel schlug ein wie eine Bombe und dass es kostenlos ist sorgte dafür, dass massig Spieler sich an das neue Genre herantrauten. Doch was macht Spiele wie Fortnite und PUBG so besonders?

Es ist definitiv die Competition. Nie zuvor gab es eine solche Art von Wettbewerb in einem Videospiel. Während die meisten Online-Shooter daraus bestehen, dass sich 2 Teams aus ca. 6 Leuten bekämpfen bis eins die meisten Punkte hat, ging es hierbei erstmals darum, dass nur einer überleben kann. Und das ist es, was den Reiz ausmacht. Der beste unter Zahlreichen zu sein. Ebenfalls gibt es in diesem Genre keinen Respawn. Wer stirbt ist endgültig tot und raus aus dem Spiel. Fehler darf man sich hier also nicht erlauben. Und das ist es, was das Genre so beliebt macht. Der Reiz, seinen Skill unter Beweis zu stellen und zu zeigen, dass man unter hunderten von Spielern der Beste ist.