Start Allgemein Der eSport in Deutschland – Überleben auf höchstem Niveau

Der eSport in Deutschland – Überleben auf höchstem Niveau

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Eine schlechte Nachricht verbreitete sich vor Kurzem in der eSport-Szene in Deutschland. Die ESL One Cologne durfte ihre Tore aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffnen. Teams wie Berlin International Gaming, kurz BIG, die das aktuell erfolgreichste Team für Counter Strike:Global Offensive stellen, mussten nun in einem online Wettbewerb antreten. Dabei war es das Mega-Event in Köln, das gerade aufgrund der Live-Atmosphäre so beliebt war. Allerdings bedeutet die Austragung im Online-Modus nicht, dass der eSport dadurch gefährdet würde – schade ist es dennoch.

„Du fühlst dich wie ein Gladiator im alten Rom“ hatte Fatih „gob b“ Dayik zu Betway Sportwetten gesagt, als diese sich bei Experten über den eSport und das Turnier in Köln informierten. Eine Halle, vollgesteckt mit 15.000 Fans, die alle deinen Namen rufen – es gibt für ihn kaum etwas Besseres. Der Leiter vom erfolgreichen Team BIG empfiehlt jedem, sich das einmal live anzusehen. Auch wenn das in diesem Jahr aus bekannten Gründen nicht möglich ist, so hofft man doch spätesten 2021 wieder auf eine Austragung vor Fans. Denn der eSport ist hierzulande längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Immer mehr versuchen, in dem Arbeitsumfeld eine Beschäftigung zu finden.

Dass die Chancen dazu nicht schlecht stehen, zeigen nicht nur die Infografiken. Viel mehr setzt die Branche sehr viel Geld um und immer mehr Menschen engagieren sich in diesem Bereich. Mehr als 200 Millionen eSport-Enthusiasten gibt es derzeit weltweit. Noch einmal 250 Millionen Menschen spielen mindestens gelegentlich Videospiele. Besonders hoch im Kurs stehen dabei nicht nur die klassischen eSport Spiele wie CS:GO, FIFA oder LoL. Sondern ebenso angesagte Survivalspiele, die es 2020 nicht zu verpassen gilt. So ist es nicht verwunderlich, das Studien eine Wachstumsrate von 36 Prozent per anno erwarten. Der Umsatz soll bis 2023 weltweit auf 1,6 Milliarden Euro ansteigen. 144 Millionen Euro davon werden alleine hierzulande abfallen. Laut dem Verband „game“ gibt es schon heute mehr als 25.000 Menschen, die in der Branche beschäftigt sind. Somit ist die Videospiel-Szene ein attraktives Arbeitsfeld, in dem es nicht nur vielfältige Jobs gibt, sondern ebenso unterschiedlichste Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Im digitalen Sport bietet die Hochschule für angewandtes Management in München, kurz HAM, den weltweit größten Bachelorstudiengang an. Laut Tobias Benz, dem Direktor des Instituts für eSports der HAM sagt, das eSport längst Handball und Basketball eingeholt hat. Im Fokus der Hochschule für angewandtes Management steht dabei die Bestrebung, als Bindeglied zwischen Praxis und Wissenschaft zu fungieren, um die passenden Strukturen, die für diese Branche notwendig sind, aufzubauen. Benz selbst sieht einen hohen Bedarf an professionellen Fachkräften in der Branche. Diese müssen helfen, das noch immer junge Ökosystem zu gestalten und zu strukturieren, so, wie es im klassischen Sport schon etabliert ist.

Dafür braucht es jedoch viele unterschiedliche Berufsfelder, wie Game-Designer, Marketingexperten, Grafiker-Producer, Kommunikationsspezialisten und vieles mehr. Insofern gibt es etliche private und staatliche Bildungseinrichtungen, die eine Ausbildung in diesen Bereichen anbieten. Für Team BIG heißt es dieses Jahr dennoch, sich ohne Fans, knisternde Atmosphäre und La-Ola-Welle zu beweisen. Und ab 2021 hoffen sie alle wieder, vor einem frenetischen Publikum spielen zu können.

Der eSport in Deutschland – Überleben auf höchstem Niveau

Eine schlechte Nachricht verbreitete sich vor Kurzem in der eSport-Szene in Deutschland. Die ESL One Cologne durfte ihre Tore aufgrund der Corona-Pandemie nicht öffnen. Teams wie Berlin International Gaming, kurz BIG, die das aktuell erfolgreichste Team für Counter Strike:Global Offensive stellen, mussten nun in einem online Wettbewerb antreten. Dabei war es das Mega-Event in Köln, das gerade aufgrund der Live-Atmosphäre so beliebt war. Allerdings bedeutet die Austragung im Online-Modus nicht, dass der eSport dadurch gefährdet würde – schade ist es dennoch.

„Du fühlst dich wie ein Gladiator im alten Rom“ hatte Fatih „gob b“ Dayik zu Betway Sportwetten gesagt, als diese sich bei Experten über den eSport und das Turnier in Köln informierten. Eine Halle, vollgesteckt mit 15.000 Fans, die alle deinen Namen rufen – es gibt für ihn kaum etwas Besseres. Der Leiter vom erfolgreichen Team BIG empfiehlt jedem, sich das einmal live anzusehen. Auch wenn das in diesem Jahr aus bekannten Gründen nicht möglich ist, so hofft man doch spätesten 2021 wieder auf eine Austragung vor Fans. Denn der eSport ist hierzulande längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Immer mehr versuchen, in dem Arbeitsumfeld eine Beschäftigung zu finden.

Dass die Chancen dazu nicht schlecht stehen, zeigen nicht nur die Infografiken. Viel mehr setzt die Branche sehr viel Geld um und immer mehr Menschen engagieren sich in diesem Bereich. Mehr als 200 Millionen eSport-Enthusiasten gibt es derzeit weltweit. Noch einmal 250 Millionen Menschen spielen mindestens gelegentlich Videospiele. Besonders hoch im Kurs stehen dabei nicht nur die klassischen eSport Spiele wie CS:GO, FIFA oder LoL. Sondern ebenso angesagte Survivalspiele, die es 2020 nicht zu verpassen gilt. So ist es nicht verwunderlich, das Studien eine Wachstumsrate von 36 Prozent per anno erwarten. Der Umsatz soll bis 2023 weltweit auf 1,6 Milliarden Euro ansteigen. 144 Millionen Euro davon werden alleine hierzulande abfallen. Laut dem Verband „game“ gibt es schon heute mehr als 25.000 Menschen, die in der Branche beschäftigt sind. Somit ist die Videospiel-Szene ein attraktives Arbeitsfeld, in dem es nicht nur vielfältige Jobs gibt, sondern ebenso unterschiedlichste Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten.

Im digitalen Sport bietet die Hochschule für angewandtes Management in München, kurz HAM, den weltweit größten Bachelorstudiengang an. Laut Tobias Benz, dem Direktor des Instituts für eSports der HAM sagt, das eSport längst Handball und Basketball eingeholt hat. Im Fokus der Hochschule für angewandtes Management steht dabei die Bestrebung, als Bindeglied zwischen Praxis und Wissenschaft zu fungieren, um die passenden Strukturen, die für diese Branche notwendig sind, aufzubauen. Benz selbst sieht einen hohen Bedarf an professionellen Fachkräften in der Branche. Diese müssen helfen, das noch immer junge Ökosystem zu gestalten und zu strukturieren, so, wie es im klassischen Sport schon etabliert ist.

Dafür braucht es jedoch viele unterschiedliche Berufsfelder, wie Game-Designer, Marketingexperten, Grafiker-Producer, Kommunikationsspezialisten und vieles mehr. Insofern gibt es etliche private und staatliche Bildungseinrichtungen, die eine Ausbildung in diesen Bereichen anbieten. Für Team BIG heißt es dieses Jahr dennoch, sich ohne Fans, knisternde Atmosphäre und La-Ola-Welle zu beweisen. Und ab 2021 hoffen sie alle wieder, vor einem frenetischen Publikum spielen zu können.