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Review: Ashes of the Singularity – Strategiehammer oder Schlachtfeldgrütze?

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Bringt Ashes of the Singularity das Supreme Commander-Feeling zurück auf die Bildschirme? Finden wir es raus !

Stardock hat mit Ashes of the Singularity ungewollt in die Supreme Commander Sparte gegriffen – Ressourcenpools sind fest auf der Karte verankert und müssen eingenommen werden, der Bau von Einheiten verringert das Ressourcen-Einkommen statt sofort einen Wert X abzuziehen, und große bzw. riesige Dreadnaughts führen eine Armee an kleineren Einheiten an. Sehr viel erinnert an den guten alten Supreme Commander, aber Neuerungen wie Orbitale Fähigkeiten machen das Spiel einzigartig.

Gameplay – Hammer KI und Frustfolgen

Wann immer ich gegen höhere KI spiele oder in späten Kampagnen-Missionen bin, wollen aus meinem Mund Wörter heraus die einem Seeman die Schamröte ins Gesicht treiben würden. Die KI ist auf niedrigem Level herausfordernd. Ab “Normal” beginnt sie fies zu werden. Und Herausfordernd ist dann schon beinahe unschlagbar. Sie sind schnell und selbst die Leichten KI nutzen sofort jede Schwäche aus: Habt ihr keine Luftverteidigung kommen Bomber angeflogen. Viele Flugzeuge? Freut euch auf Flakpanzer. Und sobald ein paar Dreadnaughts auf euch zurollen, bekommen sogar Strategieveteranen kalte Füße.

Einheiten haben Stärken sowie Schwächen. Brutes, eine der ersten Einheiten, haben viele Hitpoints, machen aber kaum Schaden. Also seid ihr gezwungen verschiedene Einheiten zu bauen, um den Gegner effektiv bekämpfen zu können. Eine gute Mischung aus Artillerie, Luftverteidigung und Angriffspanzern ist der Schlüssel zum Sieg. Natürlich dürfen Sanitätsbots nicht fehlen und sobald ihr die Einheiten zu einer Armee zusammenschließt, formieren sie sich automatisch und bewegen sich angepasst an die langsamste Einheit. Sehr angenehm!

DX – 12 macht’s möglich

Mit eingebautem DX 12 kommt das Spiel mit sehr angenehmen Effekten und Grafik einher. Auch der Sound, vor allem Einheiten und deren Attacken, hören sich äußerst gut an beim heranzoomen. Die Karten sind derweil leider eher Durchschnitt, und wesentlich kleiner als man von Supreme Commander gewohnt ist.

Fazit

Ashes of the Singularity ist ein gutes Strategiespiel mit Elementen die man aus gängigen Spielen kennt. Es ist KEIN Supreme Commander 3, aber es ist dennoch sehr gut. Der Multiplayer ist stabil, das Gameplay macht lust auf mehr. Leider finden sich, wie in Command & Conquer und andren Titeln auch hier die Rusher, welche nach 15 Minuten etwa mit kleinen Armeen unvorbereitete Spieler überrennen. Da macht das spielen dann eher weniger Spaß.

Eure Meinung ist gefragt!

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