Start Reviews Review: Project Zomboid – Cash Grab oder Early-Access Perle?

Review: Project Zomboid – Cash Grab oder Early-Access Perle?

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Project…Hä? Project Zomboid ist vermutlich noch nicht bei allen angekommen, obschon es doch eine ganze weile in Steam und in der Early-Access Phase ist. Lange Zeit Early Access? Wieder so ein Müll der nie fertig wird? Mitnichten! Never!



Project Zomboid ist das was DayZ immer sein wollte/sollte: Survival-Sandbox mit Basebuilding, Crafting und sich bewegenden Zombie-Horden. Grafisch, zugegeben, ist es ein wenig … Meh. Isometrische Ansicht, Diablo-Spieler erkennen den Kamerawinkel mit Sicherheit. Dennoch ist das Spiel durchweg vollgepumpt mit Content welcher das Survivalherz höher schlagen lässt. Den Anfang macht die Charaktererstellung. Männlein oder Weiblein, Pulli oder Shirt/Weste, Farbwahl derselben und natürlich Haarfarbe und Bart. Mehr isst es nicht. Muss es auch gar nicht. Dann kommt der Skilltree. Nehmt eine vorgefertigte “Klasse” die Startfähigkeiten bestimmt oder den arbeitslosen Schönling mit dem alle Frauen/Männer….ihr wisst schon. Den könnt ihr euch komplett frei zusammenzimmern.
 

Gameplay – Zombozid im Stadtgebiet!

 
Man startet das Spiel im “eigenen” Haus, random irgendwo in der gewählten Startstadt (davon gibt es zwei: Westpoint und Muldraught), je nach Schwierigkeit mit Startgear oder nur mit Pulli/Weste/Shirt und Hose bekleidet. Mit Glück schnappt man sich die Bratpfanne um im Hausfrauen-Style (no Pun intended ) Zombies das Gesicht zu verdrömeln. Wer Pech hat, nimmt halt einen Löffel.

Nein, kein Scherz. So ziemlich alles, vom Löffel über Kerzen bishin zum Baseballschläger kann als Waffe benutzt werden. Mehr oder weniger effektiv. Gunplay, ballern mit Waffen, ist vorhanden, selbige müssen aber nebst Munition erst gefunden werden. Und – oh Wunder – Zombies werden von dem Krach angezogen! Wer im DayZ-Style rumballert hat bald viele Freunde. Und diese laden euch sogar zum essen ein – als Hauptgericht.

 

Crafting, sowie Basebuilding sind für einen Early-Access Titel herausragend. Ihr zimmert euch Wände, Decken, Tische und Betten in Heimwerkermanier zusammen. Und je besser ihr werdet, desto besser sieht das Zeug dann auch aus.

 

Survival – Löwenzahn lässt grüßen!

Essen findet ihr zu Anfang reichlich. Allerdings verdirbt es mit der Zeit. Also müsst ihr euch Alternativen überlegen. Entweder ihr schwingt die Farmhacke und züchtet Pflänzchen, welche auch von Krankheiten befallen werden können, oder ihr versucht euch als Jäger und Fallensteller und fangt euch ein paar Ratten (Rattatoille … Omnomnom) oder Eichhörnchen in Bäumen. Pflanzen die krank sind könnt ihr in herrlicher Breaking Bad Manier mit der Chemischen Keule wieder heilen – nachdem ihr sie gecraftet, oder “gekocht” habt. Neu ist allerdings in diesem Spiel die Migrationsmechanik der Zombies. Es gibt große Horden die vom Spiel immer mal wieder durch “Samples”, also schreie, Hubschraubergeräusche ect. auf der Karte verteilt werden. Durchaus möglich das eine solche Horde auf einmal in eurem Garten campiert. Hippistyle!

Oder ihr zieht sie bewusst aus bestimmten Bereichen heraus indem ihr mit eurer Waffe ballert. Schweißperlen-Rausdrückend ist auch die Line-Of-Sight Mechanik: Ihr seht, was der Character sieht. Er hat hinten keine Augen, also seht ihr nicht ob hinter euch ein Zombie ist ehe ihr euch nicht umdreht. Was schlimmer sein kann als euer übelster Hangover. Der/Die wollte wenigstens nicht an euch knabbern. Zumindest nicht so … Hoffentlich.

Jahreszeiten gibt es auch und die Natur erobert sich Stück für Stück das Land zurück. So ist bei Start alles normal, mehr und mehr werden aber Häuser von Ranken überwuchert und Straßen brechen auf weil sich das Gras den Weg hindurchbahnt.

Fazit

Project Zomboid ist für mich ein herausragendes Beispiel dafür wie Early Access sein sollte. Stabiles Game, Modding-Unterstützung sowie ein stabiler Multiplayer runden das Gesamtbild ab. Und wen die Grafik bzw. die Kamera nicht abschreckt, der findet in dem Spiel sicherlich sehr viel Spass und Herausforderung für kleines Geld.



Eure Meinung ist gefragt!

Wie findet Ihr die allgemeine Tatsache das man im Zombie Survival Spiel Project Zomboid nur sieht was der Character sieht? Findet Ihr Jahreszeiten und das wachsen von Bäumen/überwuchernde Pflanzen in einem Survival Spiel gut? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!

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