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No Man’s Sky – Erste Eindrücke: Schwerer Start und guter Anfang!

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Kaum war das heiß erwartete Weltraumsurvival-Spiel auf Steam für den PC downloadbar, tobte auch schon ein Flamewar durch die Community. Über Abstürze, Lags und nicht enden wollende Ladebildschirme beschwerten sich die Nutzer. Auch ich hatte das Game bereits vor dem Release gekauft und um kurz nach 19 Uhr am Freitag meinen Download gestartet.

Achtung, der folgende Text enthält Spoiler! Wenn du No Man’s Sky alleine erkunden willst, solltest du jetzt nicht weiter lesen.

Tatsächlich verlief der erste Start dann alles andere als glatt: Nach dem Intro kam ein weißer Ladebildschirm, der minutenlang nicht enden wollte. Doch das stellte sich als ein klassisches Missverständnis heraus. Denn um den Init-Screen zu beenden, müsst ihr einfach eine Zeit lang auf die Taste E drücken. Das wird aber nirgendwo erklärt, so dass tausende erwartungsvolle Gamer wütend vor dem Ladebildschirm sitzen blieben. Überhaupt ist die Reaktion des Spiels auf Tastatureingaben etwas eigenwillig.

Eigenwillige Steuerung

Man muss sich als PC-Spieler etwas umgewöhnen, denn Mausklick oder Tastendruck funktionieren nicht wie gewohnt. Sondern wenn man klickt, erscheint ein voll laufender Kreis und man muss einige Zeit den Knopf gedrückt halten, bis die Eingabe dann angenommen wird. Das sorgte am Anfang für einige Probleme, ist aber ebenso eine Sache der Gewöhnung.

Hat man den Dreh einmal raus, dann macht No Man’s Sky aber eine sehr gute Figur. Es weckt den Entdeckergeist und es macht richtig Spaß, die bizarren Welten zu erkunden.

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Zum Spielstart findet ihr euch auf einem der Trillionen Planeten im No Man’s Sky-Universum wieder, auf den ihr zuvor höchst unsanft mit eurem Schiff gekracht seid. Das kennt man so ähnlich von vielen Survivalgames. Der Unterschied ist, dass dieser Planet einmalig ist und ihn vor euch noch kein Mensch je gesehen hat, denn er wurde zufällig erstellt mit all seinen Landschaften, Pflanzen und Tieren darauf.  Als Entdecker dürft ihr dem Planeten natürlich einen eigenen Namen verpassen und hochladen.

So überlebt ihr die ersten Minuten

Ich fand mich auf einer Wüstenwelt wieder mit heimeligen 51 Grad Außentemperatur – daher hieß es, möglichst schnell das Raumschiff reparieren, um den Planeten wieder verlassen zu können. Dazu müsst ihr die Umgebung erkunden und die ganzen Ressourcen sammeln, die ihr für die Reparatur braucht und auch zur Versorgung eurer Ausrüstung. Mit dem Jetpack auf dem Rücken könnt ihr kurze Distanzen wie Schluchten im Flug überwinden, aber Vorsicht, denn der Jet hält nur begrenzte Zeit an und sollte möglichst nicht mitten in der Luft ausgehen.

Es gibt zwei Arten von Ressourcen.  Die einen heißen Oxide und dienen zum Craften von Gegenständen (z.B. Eisen und Titan), die anderen werden Isotope genannt und versorgen eure Ausrüstung mit Energie (Beispiele sind Plutionum oder Kohlenstoff).

Es ist sehr wichtig, die Ausrüstung regelmäßig mit Energie zu versorgen, denn wenn die Ladung der Lebenserhaltung oder des Hitze-/Kälteschildes aufgebraucht ist, kann euer Charakter sterben!

Ähnlich wie bei Minecraft bleibt dann die gesamte Ausrüstung an der Unglücksstelle liegen, während ihr beim Raumschiff respawnt. Das Aufladen erledigt No Man’s Sky nicht automatisch, sondern warnt euch nur, wenn die Energie knapp wird. Dann müsst ihr mit TAB ins Inventar gehen und dort die Aufladungen und Reparaturen erledigen.

Repariert möglichst schnell den Scanner, denn damit könnt ihr gezielt die fehlenden Materialien zur Schiffsreparatur aufspüren.

Der weite Marsch zum Heridium

Bei mir waren es 200 Einheiten Heridium, die  zur Reparatur des Schiffes noch fehlten und die sich dann auch prompt in einer Lagerstätte fanden, acht Minuten Fußmarsch entfernt.  Unterwegs erkundete ich die faszinierende Landschaft, durchkletterte eine Tropfsteinhöhle und hatte auch meine ersten Begegnungen der dritten Art. Auch Relikte alter, untergegangener Kulturen finden sich auf den Planeten, wie zum Beispiel das Mahnmal der grimmigen Gek.

Ab durch die Mitte

Wenn das Schiff repariert ist, geht es auf Tastendruck in den Flugmodus und dann gleich ab durch die Atmosphäre in den Weltraum. Die Steuerung des Raumschiffes ist sehr einfach und problemlos mit Maus und Tastatur möglich.

Es ist ein tolles Gefühl, wenn man zum ersten mal durch die Wolkendecke bricht und den endlosen Raum vor sich sieht. Es sind Raumstationen zu finden und KI-Schiffe und natürlich andere Planeten. Eine endlose Welt, die darauf wartet entdeckt zu werden – drückt im Raum auf M und ihr wisst, was ich meine.

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Eure Meinung ist gefragt!

Wie verlief euer Start in No Man’s Sky? Konntet ihr das Raumschiff schnell wieder flott machen und in die Galaxie durchstarten? Schreibt es in die Kommentare!

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Euer SurvivalCore Team

  • Ja der Weg zum Heridium kam mir auch relativ lange vor … könnte aber auch daran liegen, das ich mir alles ansehen wollte, etc. ^^